Wo fange ich an?

Aller Anfang ist schwer. Das merke ich jetzt, als ich anfangen möchte, alles aufzuschreiben. Es geht mir nicht darum, dass jemand meine Einträge liest. Nein, vielmehr möchte ich einfach für mich gewisse Dinge festhalten. Um nochmals nachzulesen – um nichts zu vergessen. Denn gerade in unserer schnellen und modernen Welt geht so vieles unter.

Am 30.09.14 habe ich erfahren, dass mein fast 9-jähriger Sohn an ADHS leidet. Ich kann nicht genau sagen, ob diese Diagnose Erleichterung oder Angst in mir hervorgerufen hat. Zum einen bin ich schon erleichtert, da das “Kind nunmehr einen Namen hat”. Ich weiß, dass ich nicht in meiner Erziehung versagt habe. Dass es nicht an mir liegt, dass mein Sohn so lebhaft und impulsiv ist. Wir haben nunmehr die Gelegenheit, ihm zu helfen. Aber ich habe auch Angst vor dem, was vor uns liegt. Wie geht es weiter? Werden ihm Medikamente helfen? Wird er sich dadurch im Alltag, in der Schule, bei Freunden besser zurechtfinden? Sein aufbrausendes Temperament unter Kontrolle bringen? Wird in unserer Familie wieder mehr Ruhe einkehren?

Ich lasse die nächsten Tage und Wochen auf mich zukommen …

6.10.14 08:49

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